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Reispfanne Mexican Style

Willkommen zu Sveni's Kochbuch™ Teil 3.

Es ist zwar Teil drei meines Kochbuches, aber der Auftakt einer ganz besonderen Reihe – nämlich der Aktion "Eine Reispfanne geht um die Welt". Und wir beginnen mit etwas feurigem und zwar Mexiko!

Dieses Rezept ist für 6 Personen. Also ideal für einen gemütlichen Abend mit Freunden. Durch die Art der Zubereitung und der Geschmacksentfaltung ist dieses Gericht auch eher für Abends geeignet. Die Vorbereitungen beginnen wieder am Abend vorher. Aber dazu gleich mehr... Smiley glücklich


Zutaten




Zubereitung

Wir beginnen wieder am Abend vorher mit unseren Vorbereitungen. Wir schneiden die zwei Paprikaschoten in kleine Würfel. Je kleiner wir das hinbekommen um so besser. Und für alle die so gerne das weiße Innere und die Kerne weg werfen. Vergesst es! Genau das sind die Hauptgeschmacksträger und die brauchen wir für später! Der Strunk ist das einzige, was weg kommt. Wir verwerten alles, was geht. Ich habe einen grünen und einen gelben Paprika benutzt. Dies kann man je nach Vorliebe gestalten. Roter Paprika wäre sicher besser als gelber, da dieser intensiver im Geschmack ist und eher etwas herb als süßlich. Aber da ich mal wieder recht spontan überlegt habe, wie ich das alles anstelle, gab es eben nur gelb und grün. Smiley glücklich

Wie gesagt KLEIN schneiden. Also nicht so wie ich hier im Bild. grins Man erspart sich nämlich ne Menge Arbeit mit dem Pürierer. Hätte ich vielleicht vorher erwähnen sollen, dass wir einen brauchen freches grinsen Also wir pürieren unseren Paprika schön. Den Pürierer fest aufdrücken und anschalten. Bevor wir wieder nach oben kommen, wieder ausmachen. Sonst spritzt uns alles um die Ohren. Ihr glaubt gar nicht, wo ich noch alles Paprika gefunden habe... Nachdem wir also dieses Spiel eine ganze Weile gemacht haben, haben wir dann einen schönen Brei.

Klingt komisch, ist aber so! Es macht sich nun auch ein interessanter Geruch breit. Aber es riecht echt lecker. Man bekommt richtig Appetit auf einen Gemüse-Shake. Nun nehmen wir eine große Schüssel und geben unseren Hackepeter hinein. Wer rummotzen will, dass es nur 500g und 1.000g Packungen gibt, dem sei gesagt, dass Hackepeter auf Brot auch sehr lecker ist. So hat man auch schon was fürs Abendbrot. Ihr seht, es ergibt alles Sinn! Smiley glücklich Aber der Hackepeter darf sich nicht etwa in der Schüssel ausruhen... Nene das hat er schon in seiner Packung gemacht. Er bekommt eine Schlammpackung. Besser gesagt eine Paprikapackung. Wir geben also unseren pürierten Paprika darüber und kneten alles kräftig durch. Wenn man vorher die Hände nass macht, dann klebt er auch nicht so an den Händen.

Nachdem man den Hackepeter und den Paprika nun gut durchgeknetet hat, drückt man alles an der Oberfläche etwas fest. Damit trocknet es nicht so aus. Und auch hier wieder keine Gewürze, da Salze sonst zu viel Wasser raus ziehen. Danach kommt wieder Frischhaltefolie drauf und ab in den Kühlschrank über Nacht zum durchziehen. Wer möchte, kann auch gleich drei Paprika nehmen und die ganzen 1.000g verarbeiten. Auch wenn es interessant aussieht schmeckt es supi lecker auf Brot! Damit sind wir auch schon fertig für heute Abend. Morgen früh geht es dann auch schon weiter!

Am nächsten Vormittag kochen wir unsere drei Beutel Reis. Nebenbei schneiden wir schon unsere große Zwiebel in kleine Würfelchen. wie das geht, haben wir ja in interner Link Teil 1 schon gelernt. Ebenso schneiden wir die Tomaten schön klein. Danach erhitzen wir die Pfanne schön und geben das Öl hinein. Wenn dieses auch schön heiß ist, kommen unsere Zwiebeln und Tomaten hinein. Nun nehmen wir eine große Hand voll von unserem eingelegten Hackepeter in die Hand und zupfen mit der anderen Hand ein kleines Stückchen hinaus. Dieses werfen wir in die Pfanne. Dies wiederholen wir solange bis die andere Hand leer ist. Und das wiederholen wir dann bis die Schüssel leer ist. Wichtig ist aber, dass es immer kleine Stückchen sind. Und diese wirft man am besten mit Schwung in die Pfanne. Die als würde man eine kleine Stadt bombardieren. Jaja Männer, denken immer nur an Krieg. Wenn jemand eine bessere Analogie hat – schön für Dich! freches grinsen Dabei müssen wir auch immer schön umrühren, da alles recht schnell anbraten will. Ihr werdet auch schon noch merken, wie schnell da leicht etwas Hektik aufkommt. Smiley glücklich Weil unsere Schüssel ist groß und die Stückchen klein... Dadurch haben wir aber keinen Fleischklumpen, sondern schöne lockere und leichte Fleischstückchen.

Aber wir haben keine Zeit uns zu erholen. Kurz Hände waschen und weiter geht es. Ich empfehle auch noch etwas Küchenpapier bereit zu halten, weil sonst bekommt man das Fett nicht von den Fingern! Nun geben wir den Mais und die Kidney-Bohnen hinzu. Beim Mais gießen wir vorher wieder das Wasser ab. Die Kidney-Bohnen geben wir in ein Sieb und spülen sie mit Wasser ab. Ihr könnt ja mal versuchen, die Soße abzugießen, dann versteht ihr warum. Sieht nicht lecker aus grins Danach geben wir den Reis hinzu. Jetzt wird sich zeigen, ob unsere Pfanne auch groß genug ist. Auf dem Bild ist es leider nicht so gut zu sehen, aber meine war randvoll. Darüber kommt kräftig Ketchup und Tomatenmark. Ich habe die halbe Tube verwendet. Dann rühren wir alles erst mal ordentlich um. Wie gesagt, ich hoffe Eure Pfanne ist groß genug! Danach kommt ordentlich Knoblauch drauf. Weil auch die in Mexiko haben Knoblauch. Und noch mehr Pfeffer und was wir gerade so finden. Und noch etwas zum scharf machen. Nein nicht Eure Freundin oder der Freund, es geht doch noch ums Essen. Ich habe da ein tolles Gewürz genommen, was mir externer Link Manja mal aus dem Urlaub mitgebracht hat. Ich weiß nicht wie es heißt, oder was drin ist, aber es ist schööön scharf. Darum habe ich auch gleich mal die ganze Oberfläche der Pfanne rot eingestreut. OK, ich hätte es unterlassen sollen, nachdem ich umgerührt hatte noch mal alles kräftig einzustreuen... Aber hey, es ist Mexican-Style! Wenn alles schön verrührt ist, sind wir schon fast fertig.

Wie schon eingangs erwähnt, gibt es diese Reispfanne abends und nicht zum Mittag. Weil sie muss noch bis Abends durchziehen, damit sie ihren vollen Geschmack entfaltet. Man kann sie natürlich auch schon Mittags essen, aber da ist die Schärfe noch zu oberflächlich und zerstört so den ganzen Geschmack, weil die Zunge einfach nur brennt. Auf dem Teller serviert wird noch Käse darüber gestreut. Dies ist ratsam, da es die Schärfe etwas neutralisiert. Dazu trinkt man viel Wasser und einen guten Weißwein.

Geschmacksoptimierung und Anpassung

Da es, wie ich finde schon nahezu perfekt schmeckt, wüsste ich auch gar nicht mehr, was man da noch groß optimieren könnte. Das eingelegte Fleisch ist eine geschmackliche Hauptkomponente. Man könnte versuchen es in pürierte Tomaten einzulegen. Oder Tomaten und Paprika. Oder was auch immer. Ansonsten ist es wichtig, dass es scharf schmeckt. Scharfes Essen regt den Kreislauf an und macht auch glücklich. Zumindest hat man in dem Moment andere Sorgen, als die die man sonst hat. Smiley zwinkert