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Reispfanne Summertime

Willkommen zu Sveni's Kochbuch™ Teil 2.

Also das Rezept ist wieder für 3-4 Personen. Zumindest werden es vier große Teller Smiley glücklich. Es ist ideal für den Sommer, da es etwas süß-sauer schmeckt und somit leicht und bekömmlich ist. Allerdings muss man am Abend vorher schon einige Vorarbeiten machen.


Zutaten

Zubereitung

Zuerst bereiten wir die Marinade für das Fleisch vor. Dies geschieht am Abend vorher. Wir nehmen eine Schüssel und füllen ¼ Flasche Ketchup hinein. Nicht denken, mitmachen! Danach zwei große Löffel von unserem mittelscharfen Senf. Also es sollte etwa ein Verhältniss 1:2 von Senf zu Ketchup sein. Es sollte auch kein scharfer Senf sein, da er sonst zu dominant im Geschmack wird. Danach schneiden wir die Hälfte der Ananas aus der Dose in kleine Stückchen. Wer das Rezept vorher gelesen hat, hat natürlich schon gestückelte gekauft. Aber da meine Rezepte erst beim Kochen entstehen, hatte ich diesen Luxus nicht. Dann kommen die zerstückelten Ananastückchen und großzügig Ananassoße hinzu. Und nun noch die 2 Esslöffel Honig. Danach verrühren wir diese Zutaten fleißig. Eher als jetzt sollte man auch nicht abschmecken grins Im Gegensatz zu meiner sonstigen Gewohnheit, habe ich diesmal sogar abgeschmeckt und diese Mischung ist bereits recht lecker. Gewürze sollten nicht in die Marinade, da der Senf und die Ananas dominanter als diese sein würden. Und Salz würde unserem Fleisch nur unnötig Wasser entziehen.

Nun schneiden wir auch das Putenbrustfilet in Streifen und danach in Stückchen. Man kann natürlich auch anderes Fleisch nehmen, der Vorteil von Putenbrustfilet ist allerdings, dass es schön weich ist, fettfrei und nicht sehr dominant im Geschmack.

Damit sind wir schon fast fertig mit unseren Vorbereitungen und geben das Fleisch der Soße hinzu. Noch einmal schön umrühren und kosten. Hmmm lecker. Aus, Pfui, ich habe kosten gesagt! Nun noch mit Frischhaltefolie abdecken und in den Kühlschrank. Damit sind wir fertig für heute.

Nachdem sich das Fleisch die ganze Nacht den Hinterm im Kühlschrank abgefroren hat..., ach ne der war ja schon vorher ab. Auf jeden Fall erlösen wir es und holen es an die frische Luft. Nebenbei kochen wir schon einmal unseren Reis. Wie das geht haben wir ja schon in Teil 1 gelernt. Ich empfehle den Reis etwas länger zu kochen, damit er schön weich wird. Er sollte nicht mehr körnig sein. Wenn dieser fertig ist, holen wir den Reis aus dem Topf und stellen ihn beiseite. Den Topf spülen wir kurz aus. Nun gießen wir die Marinade durch ein Sieb. Die Soße kommt in den Topf — ja schon haben wir einen Topf weniger eingesaut! Mit einem Löffel pressen wir auch den Rest der Soße durch.

Wir heizen eine große Pfanne vor. Wenn sie heiß ist, geben wir die Butter hinein und kurz danach das Fleisch mit den Ananastückchen. Diese lassen wir da auch eine Weile liegen. Nicht zuviel Wenden! Inzwischen erhitzen wir unsere Soße. Da irgendwie nicht mehr viel davon übrig ist, kommt noch einmal ½ Flasche Ketchup hinzu. Und noch ein großer Löffel Senf. Ebenso die gesamte Dose Mais. Die Mais-Soße schütten wir aber weg. Nun dürfen auch Gewürze hinzu. Ich habe Knoblauchgranulat und Kräuter der Provence verwendet. Natürlich noch reichlich weißen Pfeffer. Dann rühren wir alles in Ruhe um. Nun können wir langsam das Fleisch wenden, was an der Unterseite schön braun geworden sein sollte. Nun braten wir das Fleisch noch fertig und wachen dabei über die Soße. Nebenbei bereiten wir bereits die Teller vor. Wir bedecken den Boden des Tellers mit Reis, wobei wir durch Drücken mit einem Löffel in der Mitte des Tellers eine Art Kuhle formen. Wenn das Fleisch und die Soße fertig sind, geben wir das Fleisch in die Soße und verrühren beides. Wer möchte, kann aber auch beides separat servieren. Unsere Soße geben wir nun die die Kuhle im Reis des Tellers. La Voila! Wir können die Teller servieren.

Das Ergebnis sieht schon einmal besser aus, als die klassische Reispfanne. Durch den Reis schmeckt die Soße auch nicht so intensiv süß-sauer.

Dazu eignet sich hervorragend ein guter Rotwein.



Geschmacksoptimierung und Anpassung

Da ich dieses Rezept erst heute (13.06.2004) erfunden habe, habe ich noch keine Erfahrungen im Geschmacksoptimierungsprozess. Es ist aber sicher möglich mit Schweine- oder Rinderfleisch interessante Ergebnisse zu erzielen. Dabei würde ich dann aber den Süße-Anteil herabsetzen und das ganze etwas schärfer definieren. Und scharfes Essen ist ja immer ein gutes Aphrodisiakum. Smiley zwinkert