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Sveni's Autotest – Alfa Romeo 156 1.8

Testbericht

Also als erstes muss man sagen, für ein Auto mit 140 PS passiert hier nicht viel. Eine entspannte 200 sollte damit machbar sein, was der Alfa aber nicht zu schaffen vermag. Im Schnitt fährt man gerade einmal 180 – 190 km/h, Ab 160 ist keine Schubkraft mehr zu spüren. Dafür genehmigt er sich bei 200 auch gute 18 Liter Super. Für München - Dresden hat er gute 14l / 100km verheizt.

Bei 7000 Umdrehungen klingt der Motor auch eher wie eine Turbine, was in der Stadt den vollen Prollfaktor bringt, auf der Autobahn aber auf Dauer etwas nervend wirkt. Durch das laute Agregat kann man in der Stadt aber einen schönen Sound erzeugen und mit etwas Feingefühl am Gas fast schon komponieren. Ampelrennen sind mit dem Alfa 156 aber nicht überzeugend. Die 9,4 Sekunden von 0 auf 100 sind nur mit geschicktem Kupplungsspiel erreichbar, da der Motor im unteren Drehzahlbereich an einen Diesel erinnert und sich erst noch überlegt ob er wirklich Schub geben will.

Überzeugend hingegen ist die McPherson Einzelradaufhängung, welche zum Beispiel auch im Porsche Boxter verbaut wird. Eine Vollbremsung bei 230 in der Kurve mit blockierenden Rädern bringt dieses Fahrwerk kein bisschen aus der Ruhe und man fährt wie auf Schienen. Die Bremsanlage könnte hingegen noch ein bisschen mehr Kraft vertragen.

Fazit: Ein schönes Auto für die Stadt und gelegentliche Ausflüge, für öftere Fahrten auf der Autobahn weniger empfehlenswert.